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he
Splitter aus der Chronik
kita
Zeitgeschehen
Interessantes und Aktuelles aus dem Dorf.
ris
Das Risenstift
Das ehemalige Jagdschloss ragt wie eine Burg am südlich Waldrand über das Dorf.
dorf
Historischer Spaziergang
Spaziergang durch das historische Flaurlinger Dorf.
altar
Der Risaltar
feierte 2010 sein 500 jähriges Bestehen.
urk
Die Stiftungsurkunde
Die Übersetzung der Urkunde von 763 von Dr. Herwig Wolfram



Projekte der Chronik:
Projekt "Wasserwaale"
Das Projekt der Chronik Flaurling wurde bereits begonnen und soll in den kommenden Jahren digital erweitert werden.
(Eder Hans, Flaurling)
Chronik eines
Dorfpostamtes
Die im Videoclip erwähnte Broschüre wurde 2010 fertiggestellt...
Zu beziehen in der Chronik Flaurling.
Flaurlinger Kapellen
Diese Broschüre möchte dem interessierten "Kapellenbesucher" einige Eindrücke mit auf den Weg geben.
kalvarienberg
"Kalvarienberg", Aquarell Helga Kaneider
Kalvarienberg
Eine Broschüre mit Informationen zum Kalvarienberg Flaurling

rückblick & vorschau

Am 9.11. feierten wir das 15 jährige Jubiläum unserer Ortschronik. Unter dem Motto "Rückblick & Vorschau" bekamen die Gäste und Freunde des Chronikwesens Einblick in unsere Arbeit.

zu den Bildern im Kultursaal

Am Tag des Denkmals konnte sich die Besucher mit Mag. Hans Pfefferle über alles rund um das Mosaik, einst und jetzt, unterhalten. Die Möglichkeit ein Mosaik selbst zu legen nutzten viele Kinder. Am Samstag wurden die Werke im Gasthof "Goldener Adler" ausgestellt.
Tag des Denkmals 2013
Flaurling - 1250 Jahre: Ein Dorf zeigt seine lebendige Geschichte

Alljährlich, am letzten Sonntag im September, findet österreichweit der Tag des Denkmals statt:

Tag des Denkmals 2013 - Motto "aus Stein?"

Denkmale sind Geschichtsspeicher und Gedächtnisträger. Geschichte und Geschichten sind unsichtbar und bestimmen dennoch unser Leben. Dieses Jahr werden Denkmale "aus Stein?" vor den Vorhang geholt.

In den Denkmalen ist unsere gemeinsame Geschichte gespeichert, sie hörbar, lesbar und erzählbar zu machen ist eines der Ziele des Tags des Denkmals, denn Denkmale sind unsere Lebensarchive.
305 Programmpunkte können am 29. September in Österreich entdeckt werden.

Einer dieser Programmpunkte sind 8 Stationen in Flaurling:
Im Anschluss an den Erntedankgottesdienst mit Prozession präsentiert sich das historische Flaurling am Tag des Denkmals mit mehreren Stationen, die nicht nur zum Thema "aus Stein?", sondern auch allgemein Einblicke in die historischen, kulturellen und baukünstlerischen Kostbarkeiten des Ortes geben.
Der von Bajuwaren besiedelte Ort wurde 763 n. Chr. als "Flurininga" in einer Schenkungsurkunde erstmals erwähnt.
Wichtige Spuren hinterließen die wirtschaftlichen Gegebenheiten, wie die Salzniederlage durch die Lage an der Salzstraße oder der Mühlbach, der von mehreren Betrieben über Jahrhunderte genutzt wurde.
Für BesucherInnen und Einheimische gleichermaßen gilt es, seltene Einblicke in private Baudenkmäler zu gewinnen bzw. interessante Aspekte in fachkundigen Führungen zu erfahren. Bezugspunkte zum Motto "aus Stein?" begegnen vielerorts: Steinportale, Steingewölbe, Steinreliefs, Grabsteine, Mühlsteine - nicht zu vergessen die Steinkunst des Mosaiks! mehr zum Thema...

Der 29. September ist der Tag des Erzengels Michael, des angelus magnus, der für Gerechtigkeit kämpft und eintritt. Er wird mit den Attributen Waage und Flammenschwert dargestellt. Er ist der Patron unseres Denkmals für die Kriegsgefallenen.
Diese Veranstaltung ist der Restaurierung unseres Kriegsgefallenendenkmals gewidmet!
Zum Andenken an die Gefallenen des I. und II. Weltkriegs...
Einweihungsfeier

Am 15. April 1923 wurde in Flaurling das lange erwartete Kriegerdenkmal von Dekan Schwarz eingeweiht und in die Obhut der Gemeinde übergeben. Bgm. Puelacher bedankte sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten...

Bereits 1920 wird für die Errichtung eines Kriegerdenkmals Geld gesammelt. So ist im Tiroler Volksboten vom 2. September 1920 über die Aufführung mehrer Theaterstücke zu lesen: "Kinder, Jungfrauen und Burschen spielen alle zugunsten eines Denkmales für die gefallenen Krieger des Ortes." Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. Oktober 1921. Der Unterbau wurde 1922 fertiggestellt. Fast ein Jahr musste man dann warten, bis am 6. April 1923 die Statue des hl. Michaels (J. Seeber, Innsbruck) aufgestellt wurde.
Damit konnte das Flaurlinger Kriegerdenkmal am Weißen Sonntag 1923 durch Dekan Franz Schwarz eingeweiht werden.
Es wurde alles aufgeboten, um diesen Tag würdig zu begehen: Die Festrede hielt Feldkurat Pater Ortner, als Ehrengast war der General der Infanterie Ignaz Verdroß anwesend. Obmann Hellbert vom Denkmalausschuß konnte zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der Armee, der Kaiserjäger und Schützenkompanien mit Fahnen und Musikkapellen aus den umliegenden Gemeinden begrüßen.