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chronikwerkstatt


Zum Andenken an die Gefallenen des I. und II. Weltkriegs...
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Einweihungsfeier

Am 15. April 1923 wurde in Flaurling das lange erwartete Kriegerdenkmal von Dekan Schwarz eingeweiht und in die Obhut der Gemeinde übergeben. Bgm. Puelacher bedankte sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten...

Bereits 1920 wird für die Errichtung eines Kriegerdenkmals Geld gesammelt. So ist im Tiroler Volksboten vom 2. September 1920 über die Aufführung mehrerer Theaterstücke zu lesen: "Kinder, Jungfrauen und Burschen spielen alle zugunsten eines Denkmales für die gefallenen Krieger des Ortes." Die Grundsteinlegung erfolgte am 9. Oktober 1921. Der Unterbau wurde 1922 fertiggestellt. Fast ein Jahr musste man dann warten, bis am 6. April 1923 die Statue des hl. Michaels (L. Seeber*, Innsbruck) aufgestellt wurde.
Damit konnte das Flaurlinger Kriegerdenkmal am Weißen Sonntag 1923 durch Dekan Franz Schwarz eingeweiht werden.
Es wurde alles aufgeboten, um diesen Tag würdig zu begehen: Die Festrede hielt Feldkurat Pater Ortner, als Ehrengast war der General der Infanterie Ignaz Verdroß anwesend. Obmann Hellbert vom Denkmalausschuss konnte zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der Armee, der Kaiserjäger und Schützenkompanien mit Fahnen und Musikkapellen aus den umliegenden Gemeinden begrüßen.
* Leopold Seeber
Leopold Seeber, Steinmetz, ist um 1859 in Sterzing als Wirtssohn geboren. Er hatte von seinem Vater, einem mit viel Phantasie begabten Schnitzer, die Freude zur Plastik ererbt und von Alois Fischnaler Zeichenunterricht erhalten.
Zunächst arbeitete er als Gehilfe in Bozen und erwarb 1889 das Steinmetzgeschäft von Gottlieb Linser in Wilten.
Er arbeitete für den Innenschmuck in der Anbetungskirche und später am Peter-Mayr-Denkmal in Bozen.
Grabdenkmäler fand man in verschiedenen Friedhöfen, besonders in Innsbruck, Wilten und Mariahilf: 1907 für den Maler Albrecht Stainer-Felsburg in St. Nikolaus, 1910 für Prof. Josef Schretter, die Familie Boos usw.
Er schuf mehrere Kriegerdenkmäler: Natters, Arzl, Strengen, Flaurling.
Quelle "Neue Beiträge mit dem Innsbrucker Künstler-Kreis: 1209-1928 (Innsbrucker Chronik, 5)"

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